Referenz Hydrogeologie


Sanierung des Kieselbrunnens im Weihersgrund

Ausgangssituation:

Der Kieselbrunnen wird vom Zweckverband zur Trinkwasserversorgung genutzt. Der rund 30 m tiefe artesisch ausfließende Brunnen umschließt die Schichten des Unteren und Mittleren Buntsandstein und schüttet rund 7 l/s. Der Brunnen wurde vor wenigen Jahren mit einer Einschubverrohrung saniert. Im Rahmen des Neuausbaus des Brunnens und des Schachtbauwerks sollte das bestehende Sperrrohr auf Dichtigkeit überprüft werden.

Mögliche Wasserzutritte aus dem Ringraum des Sperrrohres sollten druch eine Wasserspiegelabsenkung und eine anschließende Kamerabgefahrung festgestellt werden. Bei Umläufigkeiten sollte das Sperrrohr erneuert werden. Diese Leistungen wurden geplant und ausgeschrieben.

 

Bewährtes System:

Zunächst wurde der Brunnenausbau vollständig rückgebaut und das Sperrrohr freigelegt. Im offenen Bohrloch fanden geophysikalische Bohrlochmessungen statt, um die Wasserzutritte aus dem Buntsandstein horizontal zu lokalisieren. Ein Abpumpen des Grundwassers und eine anschließende Kamerabefahrung erfasste ebenfalls die Wasserzutritte aus dem Gebirge und dem Ringraum des Sperrrohrs. Das Alte wurde daraufhin durch eine neues Sperrrohr DN 700 ersetzt und der Ringraum mit neuem Brunnendämmer abgedichtet.

 


Unsere Leistungen

  • Erkundung des Untergrundes durch Setzen einer dauerhaften Grundwassermessstelle und Beobachten des Grundwasserstandes
  • Planung, Ausschreibung und Bauleitung der Sanierung
  • Auswertung der Pumpversuche und Ermittlung der geohydraulischen Parameter
  • Antrag auf Entnahme und Zutagefördern von Grundwasser

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