Referenz Hydrogeologie


Ausbau der Schifffahrtsstraße Main

 

Ausgangssituation:

Der Main stellt eine wichtige Verbindungsstrecke zwischen dem Rheinstromgebiet und der Donau dar.

Der Mainausbau wird durchgeführt, um einen uneingeschränkten Betrieb mit Großmotorgüterschiffen bis 110 m Länge und 11,4 m Breite und von Schub und Kuppelverbänden bis 2,70 m zu ermöglichen. Daher ist es notwendig, die Fahrrinne des Mains von 2,5 m auf 2,9 m zu vertiefen und seine Verbreiterung von 36 m auf 40 Meter zu erreichen. Zusätzlich werden die Vorhäfen der jeweiligen Schleusen ausgebaut.


Bewährtes System:

Eine Recherche und Erfassung sämtlicher mainnah gelegener Brunnen und Mainwasserentnahmestellen dient dazu, Bewertungsbögen für die jeweiligen Brunnen zu erstellen und das Risiko einer möglichen Beeinflussung durch den Mainausbau abzuschätzen.

Es werden die geologischen und hydrogeologischen Verhältnisse in den Stauhaltungen unter Berücksichtigung der neu gewonnenen Informationen beschrieben und ausgewertet. Es können die geplanten Ausbaumaßnahmen auf die regionalen Grundwasserfließverhältnisse abgeschätzt werden. Abschließend werden Kontrolluntersuchungen und Beweissicherungsmaßnahmen vor, während und nach den Baumaßnahmen im Nahbereich der Brunnen empfohlen.

 


Unsere Leistungen

  • Geotechnische hydrogeologische und umwelttechnische Erkundungen
  • Probennahme
  • Bodenmechanische Laborversuche
  • Chemische Analytik des Bodens aus dem Uferbereich und der Flusssohle
  • Recherche der mainangrenzenden Brunnen und Grundwassermessstellen
  • Bewertung der Brunnen unter hydrogeologischen Gesichtspunkten
  • Einzelbeurteilung der Einflüsse der Ausbaumaßnahmen auf die Grundwasserverhältnisse
  • Empfehlungen für Schutzmaßnahmen und Beweissicherungsmaßnahmen der Brunnen

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