Referenz Baugrund
Windkraftanlagen
Ausgangssituation:
Die Windenergie gewinnt in Deutschland als regenerative Energiequelle immer mehr an Bedeutung. Große Windkraftanlagen haben mittlerweile eine installierte Leistung von bis zu 5 Megawatt (MW) je Turbine.
Beim Betrieb der Windkraftanlagen treten hohe dynamische Belastungen auf, die vom Untergrund aufgenommen werden müssen. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Ermittlung von dynamischen Bodenkennwerten am jeweiligen Standort. Das Bodengutachten ist nach geotechnischer Kategorie 3 der DIN 1054 abzufassen (Baumaßnahme mit hohem Schwierigkeitsgrad). Für die Erkundung der Untergrundverhältnisse sind detaillierte Vorkenntnisse der örtlichen geologischen Situation erforderlich. Je nach zu erwartendem Schichtaufbau erfolgt eine Untersuchung z.B. mit Aufschlussbohrungen oder Schürfen (direkter Aufschluss). Ergänzend werden indirekte Aufschlüsse z.B. schwere Rammsondierung durchgeführt. Anhand der Bodenproben, die aus den direkten Aufschlüssen entnommen werden können, werden wichtige bodenphysikalische Parameter ermittelt.
Mit dieser Untersuchung können Angaben zu zulässigen Bodenpressungen, sowie der statischen und dynamischen Bodenkennwerte gemacht werden. Die vorhandenen Kennwerte müssen den erforderlichen gemäß Systemstatik der jeweiligen Anlage gegenübergestellt werden.
Unsere Leistungen
- Baugrund- und Gründungsgutachten
- messtechnische Überwachung
- erdstatische Berechnungen


